Orangerie Bendeleben

Im barocken Dörfchen Bendeleben liegen die bis 2008 aufwendig sanierte außergewöhnliche Orangerie und der dazugehörige ca. 1,6 Hektar große Lustgarten, welcher im Zuge der Sanierung neu angelegt wurde.

 

 

Die Orangerie, erbaut Ende des 18. Jahrhunderts, gehört wegen der Besonderheit des Bautyps zu den bedeutendsten Zeugnissen der Orangeriekultur in Thüringen. Entstanden ist nach fast 10-jährigen Sanierungsarbeiten ein einzigartiges Ensemble aus historischer Bausubstanz und neu gestaltetem Lustgarten mit Springbrunnen, Rasen- und Staudenbeeten. Heute wird die Orangerie als Winterquartier für eigene Pflanzen sowie für Pflanzen des Schlosses Sondershausen genutzt.

 

 

Die Betreuung des Areals unterliegt der Gemeinde und wird vom Verein „Barockes Bendeleben“ unterstützt. Die traumhafte Kulisse wird auch gerne für Ausstellungen, Konzerte, Tagungen und private Feierlichkeiten gebucht.

 

 

Der Schlosspark

Das im Jahre 1765 von der Familie Jakobs von Uckermann angelegte Parkareal zählt zu den frühesten landschaftlichen Parkanlagen in Deutschland. Das 21 Hektar große Gelände umgibt das alte Schloss in Bendeleben und wurde im englischen Stil mit barocken Elementen angelegt. Dabei wurden die vorhandenen Bedingungen wie das Quellgebiet und der Baumbestand geschickt genutzt um mit einem System von verschlungenen Wegen und Sichtachsen den Besucher anzuregen.

 

So finden sich bis heute seltene alte Gehölzarten wie Gelbkiefer, Sumpfzypresse und unter anderem eine 300 Jahre alte Buche. Kleine und große Naturfreunde können beim Schlendern durch die Parkanlage eine interessante Tierwelt beobachten, so sind zum Beispiel Graureiher, Fischadler, Eichhörnchen und Waschbären im Park zuhause. Die sieben Fischteiche und das Römische Bad bieten dabei weitere Höhepunkte und tragen zur spannenden Raumaufteilung des Parks bei. Bemerkenswert ist auch die gut erhaltene Parkeinfriedung, eine etwa drei Meter hohe Sandsteinmauer.

 

Das Schloss wurde 1763 bis 1768 auf den Grundmauern einer älteren Wasserburg im Auftrag von Johann Jakob von Uckermann errichtet. Im Jahr 1849 ging der Besitz in die Familie Wilhelm von Krause aus Braunschweig über, welche 1860 das Neue Schloss als zweigeschossigen Massivbau in Bendeleben errichten lies. Bis Ende des Zweiten Weltkriegs bewohnte die Familie von Krause das Schloss, danach ging es in eine Treuhandeinrichtung über.

Heute wird das Schloss als Altenheim genutzt und kann aus Rücksicht auf die alten Bewohner nur noch von außen besichtigt werden.

 

Denkmale im Barockdorf

 

Hier finden Sie weitere Informationen zu denDenkmalen im Barockdorf

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.